Dipl. Oec. Björn Christoph Ohlert – Steuerberater

Unser Motto: Steuer(n) macht Spass!

Statt Steuern nur zu zahlen, wollen wir Ihnen helfen, Ihre Steuern besser zu steuern.

In einer Gemeinschaft soll jeder den Beitrag für die Allgemeinheit geben, den er sich auch leisten kann!

Es ist unser Bestreben, Ihren ganz persönlichen Beitrag optimiert herauszufinden. Es genügt nicht, lediglich bereits abgeschlossene Vorgänge in Steuererklärungen zu übertragen (das kann heute jeder Computer), sondern unser Ziel ist die Steuerplanung und Steuergestaltung bevor ein Vorhaben von Ihnen verwirklicht wird.

Björn C. Ohlert und sein Team

Gerne zeigen wir Ihnen Ihre Auswertungen auch online. Dafür können Sie von Ihrem PC, Laptop, Tablet direkt auf unser System schauen. Vor der Besprechung erhalten Sie eine e-mail von uns mit dem entsprechenden Verbindungslink

TeamViewer – Online Besprechung

Steuerinfos November 2017

Von andi am 20.11.2017 :: Kommentare (0)
  • Geänderte Rechtsprechung zu eigenkapitalersetzenden Finanzierungshilfen des Gesellschafters
  • Finanzverwaltung wendet das „Geschenke-Urteil“ nicht so streng an wie erwartet!
  • Vorweggenommene Erbfolge bei Anteilen an einer GmbH:
    Übergeber darf kein Geschäftsführer bleiben
  • Mutwillige Schäden des Mieters nach der Anschaffung des Gebäudes: Kosten sind sofort abzugsfähig
  • Sind die Kosten für einen „Hunde-Gassi-Service“ steuerbegünstigt?
  • Ab 2018 gelten neue Steuerregeln für Fonds-Altanteile
  • Europäischer Gerichtshof zur Soll-Besteuerung bei der Umsatzsteuer gefragt

Steuerinfos Oktober 2017

Von andi am 09.10.2017 :: Kommentare (0)
  • Auch Unternehmer können nun von den Banken die Darlehnsbearbeitungsgebühren seit 2014 zurückfordern, wenn solche bezahlt wurden.
  • Es ist endgültig vorbei: Scheidungskosten können ab sofort NICHT mehr steuerlich abgesetzt werden, die außergewöhnliche und existenzbedrohende Belastung wird nicht mehr als solche gesehen.
  • Der Beitragssatz an die Künstlersozialkasse sinkt in 2018 auf 4,2% (war bisher 4,8%) Zur Erinnerung: jeder Unternehmer, der an einen Künstler einen Auftrag vergibt zB zur Gestaltung von website, künstlerische Inneneinrichtung des Büros, musikalische Darbietungen bei Betriebsfesten, Werbeveranstaltungen muss auf das gezahlte Künstlerhonorar diese KSK-Abgabe selbstständig bei der Künstlersozialkasse anmelden und bezahlen.
  • Für Nutzung eines PKW im Betrieb ist i.d.R. IMMER von einem Eigenverbrauch auszugehen. Dieser sogenannte erste Anscheinsbeweis ist sehr schwer zu entkräften.

Steuerinfos September 2017

Von andi am 05.09.2017 :: Kommentare (0)
  • Neue Regelungen für betriebliche Altersvorsorge
  • Bei Pflege daran denken, dass es einen zusätzlichen Freibetrag bei Schenkung/Erbe von 20.000 € gibt
  • Wenn Sie bei Aufgabe und vorzeitiger Darlehnsablöse  einer bisher vermieteten Wohnung oder einer doppelten Haushaltsführung Vorfälligkeitsentschädigung an die Bank zahlen mussten, dann können diese nach unserer Ansicht Werbungskosten sein. Das Finanzamt sieht das zur Zeit noch anders, wir warten hier neue Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes (BFH) ab. Hinweis aus Kollegenkreisen: Diese Fälle weiterhin offen halten.
  • Elektronisch übermittelte Rechnungen: Ich kann es nur immer wiederholen, elektronisch übersandte Rechnungen via mail oder per Download auf Ihren Rechner gesichert sind als original-Datei zusammen mit der e-mail 1o Jahre aufzubewahren, damit diese auch künftig anerkannt werden. Wir empfehlen zusätzlich den sofortigen Papierausdruck mit anschließenden Bild-scann, welcher dann von uns ZEITNAH binnen weniger Wochen verbucht und archivsicher auf unserem Server archiviert wird. Dafür brauchen wir jedoch von  Ihnen ebenfalls monatlich , maximal vierteljährlich alle Ihre Belege !!, auch wenn Sie nicht zur Abgabe von Umsatzsteuer-Voranmeldungen verpflichtet sind! bitte denken Sie in Ihrem eigenen Interesse daran, sonst haben Sie Buchhaltung bezahlt, die von der Finanzverwaltung wegen Formverstoß NICHT anerkannt wird. !
  • Häusliches Arbeitszimmer: es bleibt dabei, der abzugsfähige  Höchstbetrag bleibt bei 1.250 €, auch wenn man mehrere Arbeitszimmer hat, da dieser Höchstbetrag immer personenbezogen ist. ABER: nützen 2 Leute das gleiche Arbeitszimmer, dann kann jeder bis zu 1.250 € diesen abzugsfähigen Betrag nutzen, also bei Ehepaaren dann gesamt 2.500 € abziehen.

Steuerinfos August 2017

Von andi am 30.07.2017 :: Kommentare (0)

Als Stichworte möchte ich hervorheben:

  • Geschenke an Geschäftsfreunde werden immer mehr eingeschränkt. Wie Sie wissen müssen wir 30% pauschale Lohnsteuer auf Geschenke an Geschäftsfreunde abführen. Wenn diese 30%-Lohnsteuer jedoch zusammen mit dem Wert des Geschenkes die 35 €-Grenze überschreitet, können Sie dieses nicht als Betriebsausgabe/Werbungskosten abziehen.
  • Achtung: wenn ein Ehegatte das Gebäude/Grundstück des anderen Ehepartners für seine betriebliche Zwecke nutzt, dann können die Grundstückskosten incl. Finanzierung NICHT als Betriebsausgabe/Werbungskosten beim Ehegatten berücksichtigt werden. Hier empfehle ich immer die saubere Lösung einer klaren Vermietung wie unter fremden Dritten.
  • Interessant wird es bei den Freibeträgen der Erbschaftsteuer. Nach Feststellung FG Hessen kann bei Schenkungen vom biologischen als auch vom rechtlichen Vater  2x der Freibetrag von 400.000 €, somit gesamt 800.000 €  angewendet werden. Interessant für alle Patchwork-familien mit entsprechenden Vermögen.
  • Endlich: Arbeitszimmerkosten auch ansetzbar wenn man nur Vermietungs- und/oder Kapitaleinkünfte verwaltet werden. Dem Finanzamt steht es nicht zu, zu entscheiden ob das Arbeitszimmer nach subjektiven Empfinden des Beamten erforderlich ist oder nicht (BFH-Urteil v 8.3.2017)
  • im Rahmen des neuen Steuerumgehungs-bekämpfungsgesetz wird nochmals darauf hingewiesen, dass Sie bitte uns bei Erstellung der jährlichen Steuererklärung unbedingt mitteilen müssen, wenn Sie Bankverbindungen und/oder Beteiligungen im europäischen und außereuropäischen Ausland haben ! Diese MÜSSEN wir deklarieren.
  • Für alle Frischvermählten: die Ehegatten werden nun ab Heirat automatisch jeweils in Steuerklasse IV eingruppiert, ein Antrag dafür ist nicht mehr erforderlich. Nochmals zum Verständnis: dies betrifft nur Steuerpflichtige mit lohnsteuerpflichtigen Einkünften und ist nichts anderes als eine monatliche Einkommensteuer-Vorauszahlung auf die zum Jahresende endgültig festzustellende Jahres-Einkommensteuerschuld. Daher macht auch ein Wechsel auf III / V nur Sinn, wenn zu erwarten ist dass der Ehegatte mit Klasse III in Bälde krank, arbeitslos oder in Elternschaft eintritt. Ansonsten kann es zum Jahresende immer zu Einkommensteuernachzahlungen kommen, da in Klasse III vorerst zu wenig Steuern monatlich bezahlt wurden.
  • Für alle Buchhalter:
    ab 2018 gelten GWG auch sofort abziehbar bis 800 € (bisher: 410 €)
    Aufwendungen bis zu 250 € können sofort in die Kosten übernommen werden
    Sammelposten können gebildet werden v. 250 € – 1.000 €

Steuerinfos März bis Juli 2017

Von andi am 14.07.2017 :: Kommentare (0)

Als besondere Punkte möchte ich stichwortartig hervorheben:

  • 2 MiniJobs bei einem Arbeitgeber wird zusammengerechnet (s. Juli 2017)
  • Kurzfristige Beschäftigung (max 70 Tage p.a.) ist zwar sozialversicherungsfrei, aber pauschale Lohnsteuer von 25% geht nur wenn Tageslohn < 68 € (s. Juli 2017)
  • Zinsen an einen GmbH-Gesellschafter mit > 10% sind beim Gesellschafter voll mit dem tariflichen Steuersatz zu versteuern. Bei mittelbarer Beteiligung jedoch nur mit Abgeltungsteuer von 25% ! (s. Juni 2017)
  • Kosten doppelter Haushaltsführung sind auf 12.000 € p.a. begrenzt. Dies betrifft jedoch NUR die Kosten für Miete und Nebenkosten. Zusätzlich abgesetzt werden können Kosten für Einrichtung und Hausrat! (s. Juni 2017)
  • Fahrten von Leiharbeitnehmern zum Betrieb der Entleiherfirma weiterhin nach Dienstreisekriterien absetzen , also doppelt soviel wie Fahrten Wohnung-Arbeit (s. Mrz 2017)
  • Neue sozialversicherungsrechtliche Regelungen für StudentInnen (s. Mrz 2017)
  • Dienstwagen-Besteuerung: Zuzahlungen des Arbeitnehmers verringern die Besteuerung des geldwerten Vorteils (1%-Regelung) (s. Apr 2017)
  • Arbeitszimmer: Jeder Ehegatte kann die Grenze von 1.250 € ausnutzen, diese ist also personenbezogen und NICHT objektbezogen (s. Apr 2017)
  • Die zumutbare Eigenbelastung bei außergewöhnlichen Belastungen (zB Arzt- und Medikamentenkosten) wird ab 2016 durch stufenweise Berechnungen etwas geringer, was die Abzugsfähigkeit von agB erhöht. (s. Mai 2017)
  • Ehegatten erhalten weiterhin den Splittingtarif, auch wenn sie jahrelang räumlich getrennt leben, aber die Wirtschaftsgemeinschaft muss nachgewiesen werden. (s. Mai 2017)

 

Steuerinfos Februar 2017

Von andi am 06.02.2017 :: Kommentare (0)

Ich bitte, Ihr Augenmerk besonders auf folgende Punkte zu richten:

Neue Kassen ab 2017
wenn Sie eine Kasse führen (dies ist verpflichtend für Einzelhandel, Gastronomie) dann gibt es nur 2 Möglichkeiten:

  • Sie erfassen alle Bar-einnahmen und Ausgaben gesondert und schreiben dies manuell/händisch in ein Kassenbuch (Ausnahme Kleinbeträge hier genügt die Tagesseinnahme als Summe)
  • Sie müssen eine Kasse neuesten Standards kaufen, welche alle Bewegungen unwiderruflich auf einen Chip/Speicher festhält (Pflicht ab 2017) und spätestens ab 2020 auch eine elektronische Belegausgabe beinhalten muss. Ab 2020 muss dem Finanzamt auch mitgeteilt werden, welche elektronische Kasse man benutzt.

Oder Sie haben von vornherein KEINE Kasse, das ist dann der Fall, wenn Sie Ihre Bareinnahmen und Barausgaben von Ihrem privaten Geldbeutel aus bezahlen. Dann werden diese Vorgänge zwar trotzdem buchhalterisch festgehalten und wenn diese betriebliche Ursachen haben auch als Betriebsausgabe / -einnahme verbucht. Dann erfolgt die Verbuchung jedoch als Privateinlage oder als Privatentnahme. Wenn also physisch KEINE Kasse in Ihrem Betrieb vorhanden ist, dann entfällt auch die Notwendigkeit die neuesten Vorschriften für Kassen zu beachten.

Neuer Grundfreibetrag ab 2017 / 2018
Für Alleinstehende ist der Grundfreibetrag jetzt bei 8.820 € ab 2018: bei 9.000 € (Verheiratete: 17.640 € bzw. 18.000 €) d.h. bis zu diesem Betrag können Einkünfte in jedem Fall erzielt werden ohne dass 1 Cent Steuern dabei entsteht. Also kann es auch für MiniJobber manchmal günstiger sein, sich als Teilzeitangestellter sozialversicherungspflichtig anstellen zu lassen und trotzdem man 6000 € oder 8000 € im Jahr verdient, keine Steuern bezahlen zu müssen.

Fortführung von Verlustvorträgen bei Kapitalgesellschaften
Rückwirkend ab 2016 können nun wieder Verlustvorträge auch bei einem vollständigen GmbH-Verkauf vom Erwerber weiterhin genutzt werden, wenn der bisherige Geschäftsbetreib ausschließlich wie bisher weitergeführt wird.

Einbauküchen werden über 10 Jahre abgeschrieben
Wird eine neue Einbauküche in ein vermietetes oder gewerblich genutztes Objekt eingebaut, dann gilt hier jetzt einheitlich eine Nutzungsdaueer von 10 Jahren.

Unterbringung von Saisonarbeitskräften < 6 Monate immer umsatzsteuerpflichtig
Erst wenn die Beherbergung länger als 6 Monate andauert, dann kann die Vermietung umsatzsteuerfrei erfolgen. ABER: dann ist zu beachten ob eventuell vorher geltend gemachte und erhaltene Vorsteuern wieder teilweise zurückzuzahlen sind.

Steuerinfos Januar 2017

Von andi am 23.01.2017 :: Kommentare (0)
  • Umfangreiches Schreiben der Finanzverwaltung betr. was sind haushaltsnahe Dienstleistungen und die Steuervergünstigungen dazu
  • Auch wenn es eventuell schon bekannt ist: wenn Kinder zwischen 18 und 21 Jahre noch nicht eigenständiges Arbeitseinkommen haben und auch noch nicht in Ausbildung sich befinden, sollen diese unbedingt sich beim Arbeitsamt als Arbeits- oder Ausbildungsplatzsuchender melden. So kann weiterhin Kindergeld für dieses Kind beantragt werden.
  • Abgrenzung Vermietung zu Gewerblicher Tätigkeit bei Vermietung von Einkaufszentren

Steuerinfos Dezember 2016

Von andi am 09.01.2017 :: Kommentare (0)
  • „Mini-Steuerreform“ zur Entlastung von Familien
  • Elektromobilität: Bundesrat stimmt Förderung zu
  • Ab 2017 beträgt der gesetzliche Mindestlohn 8,84 EUR
  • Handwerkerleistungen: Steuerermäßigung nur bei richtiger Angabe des Rechnungsempfängers
  • Gewinnermittlungsart: Kein erneuter Wechsel nach wirksamer Ausübung des Wahlrechts
  • Neue Umzugskostenpauschalen veröffentlicht
  • Sachbezugswerte für 2017 stehen fest
  • Vorsteuerabzug: Der Europäische Gerichtshof hält rückwirkende Rechnungsberichtigungen für zulässig
  • Selbstbehalt: Krankheitskosten sind keine Sonderausgaben
  • Zwangsversteigerung: Instandhaltungsrücklage mindert Grunderwerbsteuer nicht

Steuerinfos November 2016

Von andi am 30.10.2016 :: Kommentare (0)
  • Sonderausgabenabzug für Krankenversicherungs-Beiträge ist nicht um Bonuszahlungen zu mindern
  • Verbilligte Wohnraumüberlassung: Ortsübliche Vergleichsmiete ist die Bruttomiete
  • Teileinkünfteverfahren: Nachträglicher Antrag bei verdeckter Gewinnausschüttung zulässig
  • Kein Werbungskostenabzug von Studienkosten bei Stipendium
  • Erbschaftsteuerreform in „trockenen Tüchern“
  • Insolvenzgeldumlage sinkt in 2017 auf 0,09 %
  • Behinderten-Pauschbetrag: Pflegegrade 4 und 5 sind gleichbedeutend mit Merkzeichen „H“

Steuerinfos Oktober 2016

Von andi am 19.10.2016 :: Kommentare (0)
  • Sonderausgaben: Selbst getragene Krankheitskosten nicht auf Beitragsrückerstattung anrechenbar
  • Dürfen Pflegekosten um die doppelte Haushaltsersparnis gekürzt werden, wenn ein Ehepaar ins Pflegeheim umzieht?
  • Künstlersozialversicherung: Abgabesatz sinkt in 2017 auf 4,8 %
  • Übertragung eines Einzelkontos zwischen Eheleuten kann Schenkungsteuer auslösen
  • Steuerbefreiung auch bei zwischenzeitlich ungültig gewordener Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
  • Keine Geringfügigkeitsgrenze bei Pkw-Privatnutzung
  • Finanzamt durfte Besteuerungsgrundlagen an gesetzliche Krankenkassen übermitteln